Weitere Wandertouren auf Teneriffa
Route 1: 6,7 km, 4h
Valle de Ucanca: befindet sich im NW der Gemeinde Granadilla de Abona. Grenzt im Norden an den Nationalpark „Las Canadas del Teide“ und im Süden an den Waldweg Vilaflor / Madre del Agua.
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Dies ist der einzige Wanderweg, der nicht kreisförmig verläuft. Es geht am Nationalparador von Las Canadas los und endet mit dem Pfad „Madre del Agua“. In einer Höhe von 2150 m, wo sich das staatliche Touristenhotel „Parador“ befindet, steigt der Weg bis auf 2450 m nach „Degollada de Ucanca“ an, um am Ende wieder auf 1674 m zu enden.Wegen der Besonderheiten des Weges werden zwei Autos/Transporte benötigt: eins, um zum Ausgangspunkt zu gelangen, und das andere, um später zum Wohnsitz zurückzukommen.Wir fangen mit einer ersten ebenen Strecke an, einen Kilometer vom Parador in Richtung Südosten. Von hier aus führt uns ein Weg direkt zur „Canada del Capricho“, hier kreuzen wir die „Ruta de las Canadas“, einen Wanderweg, der die ganze Südseite der „Caldera“ bis zum „Portillo“ durchquert. Wir gehen den Weg entlang, der sich links der „Montana de la Piedra“ befindet; anfangs mit einer sanften Steigung, nach der Hälfte etwas steiler, von wo aus wir zum höchsten Punkt der ganzen Wanderung in „La Degollada“ gelangen. Mit der Freude, zu wissen, dass der Rest des Weges abwärts verläuft und wir die „Montana de Guajara“ auf unserer linken Seite hinter uns lassen, begeben wir uns ins Tal von „Ucanca“. Am Anfang des Tales befinden sich verschiedene „minas de Agua“. Entlang des Weges finden wir alte Wasserleitungen. Der erste Teil des Abstieges, etwa bis zur Pinie von Ucanca, entspricht der hohen Gebirgsvegetationszone, die von da ab an die Pinienzone schliesst und bis ungefähr 2000 m Höhe geht. Hier gibt es die kanarische Zeder (cedro canario) und verschiedene endemische (einheimische) Straucharten, vie z.B. den Teide-Ginster „retama del Teide“, „codeso“, „hierba pajonera“, „“alheli del Teide“, „cachorra del Teide“, unter anderen. Ab hier führt der Weg links des Stadtrandes von Vilaflor. Wir steigen am Fusse der „Montana de las Arenas“ hinunter und nähern uns dem „Roque del Encaje“. Am unteren Ende des steilsten Hanges entdeckten wir eine Abzweigung, die wir am heute nicht mehr genutzten Wasserreservoir erkennen. Links sehen wir den Zugang zur „Mondlandschaft und der „Degollada de Guajara“; rechts liegt die Piste nach „Agua Agria“, und gegenüber von uns liegt der Weg, den wir weiter entlanggehen und der größtenteils im alten Steinkanal verläuft. Diese Strecke endet mit einem Panoramablick an der Piste „Madre del Agua“.
Route 2: 4 km, 3 h
Die Mondlandschaft von Granadilla de Abona ist wegen ihrer einzigartigen Schönheit eine der atraktivsten Stätten unserer Insel. Sie befindet sich in dem Naturpark „Corona Forstal“, auf einer Höhe von 1100 m, und reicht ungefähr bis „Guajara“. Der Zugang verläuft durch Vilaflor. Auf der Hauptstrasse, die bis zu den „Canadas del Teide“ führt, befindet sich rechts nach dem Kilometerstein 66 eine nicht asphaltierte Abzweigung, ein Pfad, der zum Platz „Madre del Agua“ führt. Nach ungefähr 6,7 km, auf der Höhe von „la Florida“, fängt der Wanderweg, etwa 200 m davon entfernt, an. Hier sehen wir eine Kreuzung, an der wir die Abzweigung nach rechts nehmen (geradeaus geht es nach „Montana de Las Arenas“). Dieser Weg rechts ist der angenehmste Zugang zur Mondlandschaft. den die Besucher normalerweise auch wählen, um zurückzulaufen.
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Wir empfehlen, wegen des grösseren landschaftlichen Wertes, diesen Rundgang zu unternehmen: wir beginnen am Lager, steigen den Pfad hinab und nach circa 1500 m nehmen wir den vorher genannten Weg und gelangen zurück zum Ausgangspunkt. So laufen wir die steilste Strecke bergabwärts und können ausserdem eine grössere Dichte des Pinienwaldes mit jahrhundertalten Exemplaren bewundern. Bevor wir zur Mondlandschaft gelangen, finden wir einen natürlichen Aussichtspunkt, der uns einen panoramischen Rundblick über die Schlucht von „Las Arenas“ bietet. Der erste Teil der Mondlandschaft liegt auf einem Hügel, der andere Teil befindet sich auf der anderen Seite der Schlucht, zu dem wir nach einem kurzen Abstieg gelangen, was jedoch mit Vorsicht gemacht werden sollte, um mögliche Stürze zu verhindern. Unten, im Becken der Schlucht, können wir im Schatten der grossen Pinie die Aussicht geniessen. Als Rückweg können wir denselben Weg zurücklaufen oder denjenigen, den wir empfohlen haben, und der uns direkt wieder zum Platz „Madre del Agua“ führt.
Route 3: 5 km, 3 h
Dieser Wanderweg unterscheidet sich von den anderen, da ein Teil des Weges inmitten des Stadtkerns verläuft, von Kirche und dem ländlichen Hotel „Senderos de Abona“ durch das Landgut „Sobre la Fuente“ und zurück über „Cruz de San Antonio“ bis zum Ausgangspunkt. Wir fangen am Kirchplatz von San Antonio an, der kürzlich zusammen mit der Fussgängerzone der Kirchenstrasse (Calle La Iglesia) restauriert wurde. Wir gehen auf der Strasse Carmona bis zum Platz San Pedro, ein gemütliches, mit alten Lorbeerbäumen grün bedachtes Plätzchen. Hier merkt man zuweilen den Geruch des Gofiomehls, der von einer Mühle in der Nähe herüberweht, wo heutzutage noch eines der wichtigsten Nahrungsmittel der kanarischen Gastronomie hergestellt wird. Die Brunnenstrasse (Calle de la Fuente) bringt uns zur Schlucht desselben Namens. An deren linken Seite finden wir den Trinkwasser-Brunnen des Ortes. Früher, als es noch keine Wasserleitungen gab, wurde er von den Nachbarn der Gegend noch rege besucht. Das zu sehende Wasserdepot wurde 1850 gebaut und sammelte Trinkwasser für die Tiere. Am Anfang der Schlucht entdecken wir die Reste der Bepflasterung des Weges, heute ziemlich vernachlässigt, auch wegen der Vermehrung der Pisten und des Verlustes des wirtschaftlichen Interesses an der Landwirtschaft in dieser Gegend. Rechts finden wir einige alte traditionellen kanarische Häuser, genannt „“Sobre la Fuente“,. In der Umgebung sehen wir andere, neuere Bauten, die charakteristisch für kanarische Landgüter sind, wie z.B.: „goros“, „eras“ (Dreschplätze), „hornos“ (Ofen) und „alijibes“ (Wasserbehälter). Heutzutage sind sie verlassen und sehr stark vernachlässigt. Auf der selben Höhe des Weges finden wir den in den vierziger Jahren gebauten Südkanal (Canal del Sur). Dieser Bau bedeutete eine kennzeichnende wirtschaftliche Veränderung des ganzen Südwestens Teneriffas. Von hier ab ist der Weg nur noch ein Pfad. Wir sehen den Steinbruch „Montana Santa“, Zeichen der Anstrengungen, die damals für den Terassenbau gemacht wurden. Fast am Ende der Steigung, auf gleicher Höhe mit dem Pinienwald, finden wir den Pfad, der von „Cruz de Tea“ kommt (erste Abzweigung). Der Weg verläuft jetzt in Richtung Südwesten und durchquert eine gemischte Landschaft mit Pinienwald, Weinreben und einigen Häusern, die als Zweitwohnungen genutzt werden. Die zweite und dritte Abzweigung sind Zugänge zum Landgut „El Pinar“. Diese letzte Abzweigung wurde vor vielen Jahren noch als Landstrasse über die Canadas del Teide in den Norden der Insel benutzt. In „Cruz de Tea » sehen wir die Walfahrtskapelle der „Virgen del Buen Viaje“ (Heilige der guten Reise). An der letzten Abzweigung liegt die Schule, die wir rechts von uns lassen, um nach „Cruz de San Antonio“ zu gehen. Dort finden wir einen kleinen Monolithen vor, sowie eine alte hydraulische Gofiomühle. Fast schon am Ende der alten Strecke gelangen wir zum Rastplatz von Santa Lucia“ mit seinen alten Lorbeerbäumen und der Kapelle. Nach einer wohlverdienten Ruhepause auf dem Platz gehen wir weiter auf der Strasse „Calle del Agua“ (Strasse des Wassers), um letzten Endes die Wanderung an der „Plaza de la Iglesia“ (Kirchplatz) zu beenden.
Quelle: Wanderführer Granadilla, Hrsg.: Jaime Gonzalez Cejas
Route 4, 5 h
Wanderroute von las Carboneras nach Taborno über mehrer Bergrücken bis zum Roque de Taborno
Das Dorf las Carboneras befindet sich in dem Landschaftspark Anaga und liegt an den Wanderweg von Cruz Carmen nach Punta del Aigalio. Zwei Wanderwege sind aufsgeschildert. Die eine Route geht durch die Bergwelt hinauf nach Cruz del Carmen und die andere Route führt zunächst der Straße entlang nach Chinamada und geht weiter über den Felspfad nach Punta del Aigalio.
Las Carboneras ist ein wichtiger Ort im Anaga Gebirge. Die permanente Bevölkung sorgt für die Wasserversorgung der Felder. Aus diesem Grund kam Einheimische aus den umliegenden Nachbardörfern in den Trockenzeiten in dieses Gebiet um sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen.
Ausgangspunkt ist die Plaz de las Carboneras
Endpunkt ist Cruz del Carmen oder Punta del Aigalio
Die Dauer beträgt ca. 5 Stunden. Der Schwierigkeitsgrad ist als mittelmäßig einzustufen. Der Höhenunterschied beträgt ca. 200 Meter.
In den Ort Cruz del Carmen befindet sich das Besucherzentrum des Landschaftsparks Anaga. Am Wochenende gibt es einen Wochenmarkt mit heimischen Produkten.
Zu Ihrer Sicherheit empfiehlt es sich festes Schuhwerk und setzt Selbstsicherheit und Schwindelfreiheit voraus. In Las Carboneras und Taborno befinden sich einige Bars von daher sollte der Wanderer bei seiner Route ausreichend Trinkwasser mit sich führen.
Der ca. 700 Meter hohe Roque de Taborno wird auch das Materhorn Teneriffas genannt und gehört somit zu dem beeindruckenden Gipfel der Insel in den wilden und zerklüfteten Anaga-Gebirgen. Dem Wanderer werden atemberaubende Tiefblicke, teilweise zu beiden Küstenseiten, offenbart. Bei dieser Wanderung erblickt man ebenfalls eine typische Ziegenfarm. Diese langhaarigen Ziegen weiden am Hang. Ebenfalls sieht man noch landwirtschaftliche Terrassen, die immer noch von den Einheimischen von Teneriffa bewirtschaftet werden. Erwähnenswert sind auch die ehemals bewohnten Höhlen.
  
  
  
  
  
  
  

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